Giro Piazetta

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Matera


Platzkarten

Der Morgen war klar und sonnig, auf unserem Weg zu einem geeigneten Frühstücksort verständigten wir uns auf eine einige Motivstandorte. Die Schwierigkeit bestand darin sich im Labyrinth der Stadt Positionen merken zu können,  die man problemlos wiederfand. An diesem Tag stand an die eingeführte Technik behutsam zu erweitern.

Matera sollte nun auf den Blättern erkennbar werden, ohne jedoch schon eine Gesamtansicht in Angriff nehmen zu müssen. Wir erweiterten  den Bildausschnitt auf kleine Platzsituation mit unterschiedlichen Höhenniveaus. Am Tag zuvor haben wir  steile Fassadenschluchten gezeichnet, nun wurden in das Blatt Vollvolumen und Überschneidungen integriert. Durch die terrassenartigen Kompositionen der Kuben und die schlichten Öffnungen in den Wänden konnte man die einfache Bauweise von Matera schon nachvollziehbar machen.

Aufgrund der attraktiv gestaffelte Auf- und Untersichten  widmeten wir uns bei zwei weitere Zeichnungen dem dritten Fluchtpunkt. 

Für gewöhnlich legen wir gegen Ende des Tages unsere Zeichnung alle vor uns auf den Boden, um sie zu besprechen. In Matera mussten wir diese Sitte leider einstellen, weil der Wind etwas dagegen hatte. Die einfache Struktur der Stadt sieht nirgends geschützte Arkaden oder Höfe vor.

Am Abend trafen wir uns auf einem Plateau am Rand der Schlucht auf ein Bier.

Fortsetzung 05.05.26

Zu den Skizzen

SW-Fotos Constantin Weber, Color-Foto Julius Kirschnick

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