Carl Constantin Weber

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EUROCAMPUS ZAGREB, 2. TAG

Prolog

Ein Glas Müsli, ein Glas Schokoflocken, ein Glas Cornflakes, draußen begann es zu regnen. Gestern sah die Welt noch besser aus, heute dagegen nichts essbares und trübe Aussichten. Allerdings sitzen im Frühstücksraum nun die Studenten, die wir gestern noch vermissten und machen äußerst freundliche Gesichter. Sie zu begrüßen und anzusprechen sollte sich als lohnend herausstellen, denn so erfuhr ich vom Vorhandensein von gutem Frühstücksbrot. Dieses versteckte sich warm und frisch unter einer kleinen Decke.

Unseren Plan, die heutigen Strecken mit dem Mietrad zu absolvieren wurde begeistert akzeptiert und von mir sogleich zurückgenommen. Zu nass, zu kalt.

Der Regen konnte der bunten Scharr von Studenten nicht im Mindesten die Laune verderben. Wir trotteten so, als recht langsamer Wurm, der immer wieder ungewollte Teilungen erfuhr, durch die graue Stadt. Entschädigung fanden wir in der prallen Sinnesflut des wunderbaren Marktes im Herzen der Stadt. Kirchen, Fassaden, Museen, Friedhöfe und nasse Strassen prägten den Tag. Gegen Nachmittag erreichten wir den zu bearbeitenden Eurocampus. Eine Abkürzung über den Soldatenfriedhof und eine anschließende Kletterpassage durch das Unterholz brachten uns etwas zu früh zum Schulgebäude.  Helikoptermütter und -väter blockieren mit SUVs die Strasse vorm Schulgebäude, beim Eintreten werden wir vom Sicherheitsdienst abgefangen, bevor es uns gelingt unsere Delegation ordnungsgemäß zum Meeting zu führen.

Eine erfolgreiche Besichtigung des Bauplatzes schloss sich der Präsentation der Schuldirektorin an.

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